Der Hauptgedanke hinter Movu ist, dass das Produkt in allen Bereichen eine hohe Qualität haben soll. Das Gründerteam legt gleichzeitig großen Wert darauf, die größtmögliche Wertschöpfung in Norwegen zu sichern, weshalb lokal produzierte Lösungen im Mittelpunkt stehen. Movu Mobility AS hat nun eine Vereinbarung mit geschlossen  Mølla Vekst Arbeitsinklusion.

– Wir haben eine Reihe alternativer Lösungen geprüft, sind aber sehr froh, dass wir jetzt eine Zusammenarbeit mit Mølla eingehen, sagt Øyvind Gedde, CEO von Movu Mobility AS. – Wir kennen das Unternehmen gut und wissen, dass sie die Qualität liefern, die wir verlangen.

 

(Bildunterschrift: Walborg Gundersen und Hanne T. Rørvik sind mit der Montage von Movu beschäftigt)

 

Rollt in mehrere europäische Länder hinaus

Movu ist ein intelligenter, zusammenklappbarer Dreirad-Rollator, entwickelt für Menschen, die beim Gehen etwas Unterstützung benötigen, aber kein Hilfsmittel wollen, das sie als stigmatisierend empfinden. Viele lehnen heute aus genau diesem Grund kostenlose Rollatoren ab.

Nach mehr als 20.000 Arbeitsstunden hat ein kleines norwegisches Team mit umfangreicher Erfahrung in der Produktentwicklung ein Produkt geschaffen, das immer mehr Menschen nutzen möchten.

Movu ist nun auf dem Weg in die Welt, mit den ersten Verträgen bereits in Dänemark, Finnland und den Niederlanden. Gleichzeitig ist das Ziel klar: Die Wertschöpfung soll in Norwegen stattfinden.

  


 

(Bildunterschrift: Geschäftsführer Jan-Eric Gran stellt fest, dass alle Komponenten für Movu vorhanden sind)

Inklusion in der Praxis – Produktion von A bis Z

Mølla ist ein angepasster Arbeitsplatz, an dem Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen durch das Programm Dauerhaft Angepasste Arbeit (Varig Tilrettelagt Arbeid, VTA) Arbeit erhalten. Mølla wurde im Juni 2025 als Ausbildungsbetrieb im Fach Produktionstechnik anerkannt. Die Zusammenarbeit mit Movu stärkt die Qualität der Berufsausbildung und trägt positiv dazu bei, mehr Menschen von der Sozialhilfe in Arbeit zu bringen.

Es bietet eine seltene Gelegenheit, ein norwegisches Innovationsprodukt von den Einzelteilen bis zur fertigen Lösung zu begleiten – und es später im Stadtbild mit dem Wissen zu sehen: Das habe ich mitgestaltet. Das ist Inklusion in der Praxis.

 



(Bildunterschrift: Hanne T. Rørvik macht sich mit den Montageprozessen vertraut)

 

 Eine Lösung für eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung


Der Bedarf an Mobilität wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Mehr Menschen werden länger zu Hause wohnen, und mehr Menschen möchten ein aktives Leben führen – ihr ganzes Leben lang. Movu wurde genau mit diesem Ziel entwickelt: Es soll möglich sein, selbstständig, mobil und sozial zu bleiben – auch wenn das Gleichgewicht etwas nachlässt. Es geht hier also nicht nur um ein neues Produkt, sondern darum, wie Technologie und Design zu einer nachhaltigeren Gesundheits- und Pflegegesellschaft beitragen können.
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